ALLSAT® Global Monitoring - Sicherheit ist messbar!

Zehn Fragen - und unsere Antworten

Das ALLSAT-Komplettangebot zum Global Monitoring liefert umfassende, praxiserprobte Lösungen.

1. Welche Punkte müssen an kritischen Bauwerken, Hängen oder Böschungen beobachtet werden?

Unsere Ingenieure erstellen in enger Abstimmung mit Ihnen Konzepte zur Planung, Installation und Betrieb von Global Monitoring Systemen.

Unser Team betreut Global Monitoring Projekte jeder Größenordnung von A bis Z. Vom einzelnen Tachymeter bis zum komplexen Netz aus geodätischen und geotechnischen Sensoren.

Neben ihrer Fachausbildung und langjähriger Projekterfahrung verfügen mehrere unserer Mitarbeiter über eine Ausbildung zum Projektmanager nach internationalem Standard.

2. Welche Messdaten sind zu erheben?

Können potenzielle Bewegungen von Punkten an der Oberfläche per Tachymeter (Totalstation) oder per GPS / GNSS-Sensor erfasst werden? Welcher Neigungssensor kommt für den zu erwartenden Messbereich infrage? Ist für die Beobachtung von Bewegungen ein Ketteninklinometer oder eine Schlauchwaage geeignet?

Hinter der Frage nach den Messdaten verbergen sich zahlreiche weitere Fragen. Dies zeigt, dass Global Monitoring Systeme individuellen Projektanforderungen angepasst werden müssen. Hierzu können Sie von uns eine kompetente und umfassende Beratung erwarten.

3. Wie und wo werden Sensoren und Messeinrichtungen sicher installiert?

Produktion und Installation individueller Anbringungssysteme für Sensoren auch an schwer zugänglichen Orten sind Teil unseres Portfolios. Einrichtungen zum Schutz vor Witterung, Diebstahl und Vandalismus fertigen wir passgenau an. Spezialbaumaßnahmen in Beton und Stahl führen unsere kompetenten und verlässlichen Partner für Sie aus. Entwürfe und baustatische Berechnungen gehören selbstverständlich dazu.

Wir entwickeln und installieren stabile, dauerhafte Vermessungsmonumente für Tachymeter und GNSS Referenzstationen, sowie Masten und Trägersysteme für Datenfunkanlagen und netzunabhängige Stromversorgungen für Sensornetze. Selbstverständlich sind unsere Bauwerke für den sicheren Betrieb auch an Bundesautobahnen, Eisenbahnlinien etc. zugelassen.

4. Welche Schwankungsbereiche der Messdaten sind tolerierbar?

Jeder Punkt auf der Erde bewegt sich, wenn man nur genau genug misst. Die Frage ist, ab wann eine Bewegung kritisch wird und Gegenmaßnahmen erfordert. Analog gilt dies auch für geotechnische Messwerte wie Porenwasserdrücke, Grundwasserstände, etc.

Wir arbeiten eng mit geotechnischen Ingenieuren und Geologen zusammen. Als Ergebnis dieses Prozesses ermitteln wir in der Reihenfolge

  1. Aufmerksamkeit
  2. Wachsamkeit
  3. Eingriff

individuelle Schwellenwerte für jeden Beobachtungspunkt.

5. Wie häufig muss gemessen werden?

Die Häufigkeit oder Taktrate der Messung wird individuell abgestimmt.

 

Nicht nur das Ausmaß einer Bewegung ist entscheidend, sondern auch ihre Geschwindigkeit. Beide Kräfte wirken auf das zu beobachtende Objekt ein und geben deshalb Hinweise auf den möglicherweise sicherheitskritischen Zustand des Objektes.

 

6. Welche Rechnerleistung & Software benötigt mein System? Welche Datenmengen entstehen dabei?

Ein GNSS-Sensor, der 3D-Koordinaten eines Punktes einmal pro Sekunde bestimmt, erzeugt etwa 5 bis 6 MB Daten pro Stunde (Faustwert, bei Verwendung von GPS und GLONASS). Sollen hochfrequente Bewegungen z.B. mit 20 Hz aufgezeichnet werden, so ist auch die Datenmenge zwanzigmal so groß.

Das Beispiel zeigt, dass selbst im Zeitalter preiswerter Massenspeichersysteme Sensornetze und die erforderliche Informationstechnologie sorgfältig aufeinander abgestimmt werden müssen. Unsere IT-Ingenieure stellen individuell angepasste Rechnersysteme zusammen und richten diese ein.

7. Wie kommen die Messdaten ins Büro – und wie von dort zum verantwortlichen Baustellenleiter?

Die Datenanbindung einzelner Sensoren an das Global Monitoring System geschieht je nach Anforderungen per Datenkabel oder drahtlos über Funk oder Mobilfunk (GSM, GPRS, oder UTMS). Die Auswertesoftware im Büro vergleicht jeden Messwert von jedem Beobachtungspunkt mit dessen Schwellenwerten für "Aufmerksamkeit", "Wachsamkeit" und "Eingriff".

Ist ein Schwellenwert überschritten, so versendet das System eine Meldung an den Risikoverantwortlichen. Per SMS, E-Mail, oder auch per Fax.

Vielleicht müssen die Daten aber auch gar nicht ins Büro, und Sie benötigen die Meldung direkt auf der Baustelle? Dann richten wir für Ihr Projekt Signallampen und Sirenen ein.

8. Woher kommt eigentlich der Strom für das Messsystem?

Global Monitoring findet mitten im Stadtgebiet statt. Oder JottWeDe*. In der Stadt kommt der Strom häufig ganz einfach aus der Steckdose. An abgelegenen Orten ist eine Stromversorgung aus dem Netz oft nicht möglich. Für Global Monitoring Systeme an solchen Orten liefern wir passend dimensionierte Energiesysteme (netzunabhängige Fotovoltaiksysteme, Brennstoffzellen).

Wir entwickeln, berechnen und installieren Funkmasten und Trägersysteme für Solarstromanlagen, die für den sicheren Betrieb an Bundesautobahnen, Eisenbahnlinien etc. zugelassen sind. Entwürfe und baustatische Berechnungen gehören selbstverständlich dazu.

(*: Hannöversch für Janz Weit Draußen)

9. Was passiert, wenn die Technik versagt und eine der Systemkomponenten ausfällt?

Unsere Meldebildschirmsoftware GART-2000® Geomon behält die Übersicht auch über komplexe Global Monitoring Systeme. Geomon fasst den Zustand umfangreicher Global Monitoring Systeme mit zahlreichen Sensoren übersichtlich auf einem Bildschirm zusammen.

Die Überschreitung von Schwellenwerten wird ebenso angezeigt wie Fehler oder Ausfälle im System - etwa die Unterbrechung der Energieversorgung eines Sensors, oder der Abriss einer Datenkommunikationsverbindung.

Unsere Softwareingenieure entwickeln GART-2000® Geomon kontinuierlich weiter. Ob es um die Einbindung neuer Sensoren geht oder um die Dokumentation von Wartungsarbeiten: Wir liefern individuelle Lösungen für Ihr Global Monitoring Projekt.

10. Können auch großflächige Gebiete dauerhaft beobachtet werden?

Eindeutig: Ja!

In Projekten zu Hebungen und Senkungen der Erdoberfläche, z.B. infolge bergbaulicher Aktivitäten, der Entnahme und Einspeicherung von Öl und Gas aus dem Untergrund, des Betriebs von Endlagerstätten, oder zur Beobachtung natürlicher Subrosionsgebiete, arbeiten wir eng mit unserem Partner Infoterra GmbH zusammen.

Anhand von Synthetic Aperture Radar (SAR) Szenen des deutschen Satelliten TerraSAR-X hat Infoterra bereits vielfach vertikale Bewegungen der Erdoberfläche mit Genauigkeiten von besser als einem Zentimeter nachgewiesen.

Methoden der Fernerkundung / Erdbeobachtung und Messungen am Boden, z.B. per GNSS, begreifen wir als komplementäre Technologien.

Wir beteiligen uns an Forschungsprojekten zur Integration weltallbasierter Technologien (Fernerkundung, Satellitennavigation und Satellitenkommunikation) zum Nutzen von Anwendern in der Gewinnung von Erdöl und Erdgas, sowie zur Beobachtung der Speicherung von Erdgas und Kohlendioxid im Untergrund (Carbon Capture and Storage, CCS).